Willkommen Welcome Välkommen
Erster Fahrtag 2020 - das Frühjahr ist da
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Es ist wieder soweit.... am 05. April 2020 - Beginnen wir die Saison gemeinsam ( Aktualisierung wegen des Corona-Virus folgt )
Die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen wieder raus und vertreiben den Winter. Was gibt es schöneres als mal wieder open-air mit dem Zug zu fahren? Wir haben die Wagen dazu, Sie die gute Laune und Lust. Kommen Sie vorbei!
Am 05. April.2020 lassen wir wieder die Wagen von 10 bis 17 Uhr rollen.
Kommen Sie vorbei und eröffnen Sie die Saison mit uns.
Nicht so gut zu Fuss?
Das ist kein Problem. Unsere neuen Niederflurwagen erleichtern das Zu- und Aussteigen. Sie sehen diese rechts auf dem Bild.
Am Moorbahnhof gibt es eine Bank wo Sie pausieren können. Wir helfen Ihnen gern.
Auf dem Parkplatz am Moorbecken haben wir Plätze (direkt am Tor) für Sie reserviert. Sie kommen barrierefrei zum Zug.
Gewohntes...
Wir haben wie gewohnt Getränke und kleine Naschereien bereitgelegt.
Moorführung
Wir führen wie so oft eine Moorführung ab Moorbahnhof durch. Was es hier zu sehen gibt erklärt Ihnen der Moorführer vor Ort. Mehr wollen wir nicht verraten. Bitte bringen Sie zur Teilnahme festes Schuhwerk mit.
Wie lange dauert eine Fahrt?
Eine Rundfahrt incl. Moorführung dauert ca. 45 Minuten.
Bis demächst Ihr
Moorbahn Team
Moorführer(innen) gesucht!
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Möchten Sie Besucher in die Geheimnisse von Hamanns Sumpf einweihen? Haben Sie Lust mit einer Truppe von Freiwilligen (uns) an Fahrtagen Spass mit Gästen zu haben?
Dann sind Sie richtig, suchen Sie nicht weiter!
Was erwartet Sie und was wünschen wir uns:
Die Moorführungen runden das Programm an den Fahrtagen der Kurbahn mit dem Moorbahn ab. So werden bei den Führungen Wissenswertes zum Moor, der Geschichte der Heilanwendungen und der Natur erzählt.
Die Besucher sind immer sehr glücklich, wenn Ihnen nach der Moorbahnfahrt die Anlage und die Natur erklärt werden! Schauen Sie mal bei den Feedbacks im Netz nach.
Eine Einarbeitung in die freiwillige Arbeit geht dem natürlich vorraus.
Der erste Fahrtag ist Anfang April. Wenn Sie Zeit und Lust haben, arbeiten wir Sie schon vorher ein - es ist nicht kompliziert.
Melden Sie sich bei uns unter folgenden Kontakt >>
Streckenrückbau für Streckenerweiterung sowie Verlängerung
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Weniger ist mehr - wenn es mehr Strecke werden soll muss zunächst was weg - oder so...
In diesem Abschnitt berichten wir über die Veränderungen an der Strecke. Derzeit arbeiten wir paralell an zwei Stellen, dem Bahnhof und dem Moorbahnhof. Wir reinigen auch die Strecke von Moos und sorgen für das Trocknen der Strecke. Die Reinigung erfolgt so, dass das Moos an den Schwellen entfernt wird. Die Motivation für diesen Abschnitt kommt aus Gesprächen mit Ihnen, was sich an der Strecke verändert.
Das obere Oval zeigt die Position des Bahnüberganges; das untere den Moorbahnhof.
Lesen Sie im folgenden über die Veränderungen in der Nähe des Kiosks und dann am Moorbahnhof.
Quelle: Open Streetmaps
Bahnübergang am Kiosk (oberes Oval)
Am 31.12.2019 haben Andreas und Christian begonnen, die Strecke ab der Kurve in Richtung Betonmoorbecken abzubauen. Zuerst wurden die Laschenschrauben mit einem Mutternsprenger entfernt - das ganze passiert nur mit Muskelkraft und ist daher absolut klimaneutral! Danach konnten die Laschen entfernt werden und Schienen-Passstücke. Am 3.1.2020 wurde dann die Kurve auf dem Bahnübergang von Andreas und Jörg komplett mit Hilfe von zwei Winden rausgeholt.
Die Holzschwellen wurden in angehobenen Zustand mittels Hammer abgeschlagen und die Schienennägel herausgezogengzogen. Schließlich wurden die Schienen mittels Brecheisenstange schrittweise zur Seite aus dem Weg geschoben. Schließlich wurde die Strecke noch im Bahnhof mittels Schutzhalt Signal abgeschlossen.
Das Erdreich des Bahnüberganges wurde noch geglättet und der Weg wieder befahrbar gemacht. Ziel ist es die Strecke am Bahnhof Richtung Eingang zu verlängern und befahrbar zu machen. Hier sind noch erhebliche Erdarbeiten notwendig.
Die Strecke um das Moorbecken am Eingang wird komplett abgebaut. Der Grund liegt darin, dass die Kurvenradien von den damaligen Angestellten der Klinik für Lorenbetrieb ausgelegt wurden. Unsere heutigen Passagierwagen haben einen größeren Radstand und erlauben nur einen größeren Radius. Für einen Betrieb hätte die Strecke in jedem Fall umgebaut werden müssen.
Moorbahnhof (unters Oval)
Wie schon an anderer Stelle darüber berichtet hat sich am Moorbahnhof etwas getan. Hier wurde schon im Laufe des Herbstes / Winters 2019 die Strecke verlängert.
Hierzu wurden zunächst Schwellen aus dem Bestand zum Moorbahnhof gefahren und hier in Form einer Pagode aufgestapelt. Hierbei liegen zwei Restehölzer unten und das Schwellenholz darüber zum Trocknen.
Mit Hilfe eines Minibaggers wurde die Strecke in die heutige Position gebogen. Am 30.12.2019 wurden die Schwellen mittels Stützhölzern von Andreas, Christian und Jörg stabilisiert. Das Gleis ist damit noch nicht befahrbar, es muss noch Mutterboden oder Sand unter und um die Schwellen verbracht werden
Im Vergleich sehen Sie die gleiche Stelle im Bild links von genau einem Jahr an der damals Mutterboden und Sand verbracht wurde.
Das Gleis ergibt eine Streckenverlängerung von ca. 80 Metern..
Bilder: Kurbahn Bad Bramstedt.
"Ihr Anzeiger": Im Moor beginnt die Zukunft
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Andreas Knopf hat große Pläne: Hamanns Sumpf soll zum Klimaschutzgebiet werden +++ auf dem Gelände soll eine Klimaschutz-Versuchsstrecke für neuartige Schienenfahrzeugkonzepte entstehen
Was für ein toller letzter Fahrtag 2019
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Heute am 29.12.2019 fand wie angekündigt der letzte Fahrtag des Jahres statt. Wir waren von der sehr regen Teilnahme überwältigt und möchten uns auf diesem Wege bei allen Gästen herzlich bedanken. Die Zeit für uns flog nur so dahin!
Auch bei unseren jungen Gästen bedanken wir uns für die Mithilfe für das Schwenken der Abfahrtsflagge. Das war eine grosse Hilfe. Weiter so!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen allen und neuen Gästen im April 2020.
Hier ein paar Impressionen vom heutigen Tag:
Einfahrt des Zuges in den Moorbahnhof
Unser Moorführer Christian hat jede Menge zu tun
Andreas setzt die Lok um auf die andere Seite des Zuges
Wagenparade vor dem Moorschuppen. Links Loren, rechts neue Passagierwagen
Andreas beim Umsetzen der Lok vor den Loren
Wir haben Ihnen den Fahrtag in einer kurzen Collage zusammengestellt:
Jahresabschlussfahrt 2019
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Die Saison ist beendet, wir legen aber noch einen drauf und starten am letzten Sonntag im Dezember den Moorbahnzug von 11-15 Uhr.
Es gibt an unserem Kiosk natürlich die Fahrkarten und heute auch:
- Kaffee
- Kuchen
- weitere Snacks
- warmer alkoholfreier Punsch
Alles zu jeweils 1 Euro
Adventsfahrtage
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Die letzten beiden Fahrtage stehen an.
Am 1.12. findet der Adventsfahrtag und am 8.12. der Nikolaus-Fahrtag statt.
Beide Tage ist Betrieb von 10-16 Uhr. Der Zug mit der Lok fährt über den ganzen Tag. Eine Tour mit Führung dauert ca 30-45 Minuten.
Stolpersteine erinnern an Klinikgründer
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In vielen Städten liegen sie im Pflaster: sogenannte Stolpersteine, die an das Schicksal NS-Verfolgter erinnern. Seit Donnerstag hat auch Bad Bramstedt zwei. Sie erinnern an den Klinikgründer Oskar Alexander und seinen Sohn Robert. Der Vater starb im KZ, der Sohn floh nach Kolumbien.
Künstler Gunter Demnig (mit Hut) verlegt seit 20 Jahren Stolpersteine. Diese erinnern an Oskar und Robert Alexander. Initiator Fritz Bredfeldt hatte zu der Feier die Nachfahren Karen Alexander und Lizi Alexander-Christiansen eingeladen. Quelle: Einar Behn
Der Name Oskar Alexander ist eng mit der neueren Geschichte Bad Bramstedts verbunden. Er gründete in den 1930er Jahren die damalige Rheumaheilstätte, heute Klinikum Bad Bramstedt. Ohne sie gebe es heute den Kurort in seiner jetzigen Form nicht. Die Gedenksteine wurden vor dem "Haus an den Auen" verlegt, dort hatten Vater und Sohn zeitweilig gelebt. Seine unzweifelhaften Verdienste schützten Oskar Alexander wegen seiner jüdischen Abstammung aber nicht vor der Verfolgung durch das Naziregime, die für ihn 1942 tödlich im KZ-Sachsenhausen endete.
1938 nach Kolumbien geflohen
Sein 1913 geborener Sohn Robert war bereits 1938 vor den Nazis nach Kolumbien geflohen, wo auch seine Töchter Lizi Alexander-Christiansen und Karen Alexander aufwuchsen, die heute in Celle und Berlin leben. Fritz Bredfeldt, Initiator der Stolpersteinverlegung, hatte die beiden Töchter zu der Feierstunde nach Bad Bramstedt eingeladen. Lizi Alexander-Christiansen (56) kennt ihren Großvater nur aus den Erzählungen ihres Vaters. Er sei ein zielstrebiger Mann gewesen. „Mein Vater hat viel davon erzählt wie er die Rheumaheilstätte aufbaute, er war sehr stolz auf seinen Vater“, erzählte Lizi Alexander-Christiansen. „Von der Verfolgung allerdings erzählte er nichts, darüber redete er nicht gerne.“
Über die NS-Zeit wurde geschwiegen
Im Jahr 1992 war die Familie Alexander zu Besuch in Bad Bramstedt. Sie lebten damals alle noch in Kolumbien. Die Segeberger Zeitung berichtete groß darüber. „Dadurch habe ich zum ersten Mal gehört, dass die Familie jüdischer Abstammung ist. Mein Vater mahnte aber, die Kinder sollen den Zeitungsartikel nicht in der Schule zeigen. Auch in Kolumbien gebe es Antisemitismus.“ Die Furcht vor der Judenfeindlichkeit habe ihn sein ganzes Leben begleitet. Robert Alexander, der in seiner neuen Heimat auch beruflich schnell Fuß gefasst hatte und acht Sprachen konnte, starb 1993 in Kolumbien.
Das Geld für die Ausreise fehlte
In einer Rede erinnerte Lizi Alexander-Christiansen an ihren Großvater und ihren Vater. Die Innenarchitektin zitierte aus Tagebuchaufzeichnungen ihres Großvaters, der in reger Korrespondenz zum seinem 1938 ausgewanderten Sohn Robert stand. „Die beiden hatten ein sehr enges Verhältnis, denn mein Großvater hatte meinen Vater alleine groß gezogen“. Die Mutter war gestorben als Robert vier Jahre alt war. Robert wollte seinen Vater nach Kolumbien nachholen. Aber anfangs hatte Oskar Alexander nicht glauben wollen, dass ihm, der auch im Ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft hatte, ernsthaft etwas zustoßen könne. Und das, obwohl er bereits 1938 für kurze Zeit verhaftet worden war. Später, als die Judenverfolgung immer schlimmer wurde, habe ihm schlicht das Geld für die Ausreise nach Kolumbien gefehlt.
Schule zeigt Ausstellung über Antisemitismus
Fritz Bredfeldt, selbst pensionierter Oberstudienrat und Stadtverordneter der Grünen, hatte sich aus Anlass der Stolpersteinverlegung an die Gemeinschaftsschule Auenland gewandt, um auch die junge Generation einzubeziehen. Lehrerin Manuela Struve und ihr Kollege Philipp Stoß griffen das dankbar auf. Sie organisierten mit Geschichtskursen des elften und zwölften Jahrgangs eine Ausstellung zum Antisemitismus vom Mittelalter bis heute und zu der Familie Alexander. Sie kann von interessierten Bürgern besichtigt werden. Die Feierstunde bereicherten die Schüler mit Gedichten und Erzählungen.
Rund 80 Interessierte nahmen teil
Bredfeldt sagte in seiner Begrüßungsansprache vor rund 80 Interessierten: „Hier und jetzt geht es nicht einfach um das Gedenken an vergangenes Unrecht. Auch heute wächst in Deutschland der Hass auf Mitbürger, deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen, es gibt wieder unverhohlenen Antisemitismus. Und es bleibt nicht bei hasserfüllten Reden. Ich erinnere hier an den Anschlag auf die Synagoge in Halle, den Mord an Walter Lübke, die Taten des NSU. Dem Ungeist müssen wir gemeinsam entgegentreten.“
Das Wort ergriff auch Hans-Jürgen Kütbach. Der frühere Bad Bramstedter Bürgermeister leitet heute den Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen. „Wir, die heute leben, sind wohl die letzten, die noch die Möglichkeit haben, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus zu sichern.“ Das sei ein Auftrag, damit sich das Geschehene nicht wiederhole, so Kütbach.
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